Reflexionen jagen mit schwarzem Karton

Abstrakte Farbstudie Nr. 109 mit fließenden Farbverläufen

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Besonders bewährt hat sich ein kleiner Motor, der die Folie gleichmäßig verschiebt. Damit werden die Verläufe reproduzierbar und wir können gezielt nur einen Parameter verändern.

Der Aufbau ist einfach: eine Leuchtplatte, zwei Klemmen, eine Folie und viel Geduld. Die meiste Zeit verbringen wir damit, Reflexionen zu finden und mit schwarzem Karton abzuschirmen.

Abstrakte Farbstudie Nr. 110 mit fließenden Farbverläufen
Farbstudie Nr. 110, Langzeitbelichtung

Erste Ergebnisse

Wer das selbst ausprobieren möchte, braucht kein teures Material. Transparente Folien aus dem Bastelbedarf und eine Taschenlampe genügen für erste Versuche am Küchentisch.

In der Werkstatt hängen inzwischen mehr als zwanzig Farbfolien an einer Leiste über dem Arbeitstisch. Jede ist mit Datum und Belichtungswerten beschriftet, damit sich gelungene Aufnahmen wiederholen lassen.

Abstrakte Farbstudie Nr. 111 mit fließenden Farbverläufen
Farbstudie Nr. 111, Langzeitbelichtung

Nicht jeder Versuch gelingt. Von einer Serie mit vierzig Aufnahmen behalten wir im Schnitt fünf oder sechs, der Rest ist zu flau, zu bunt oder schlicht verwackelt.

Der Aufbau

Die Hängung haben wir zweimal umgestellt. In der ersten Fassung lagen die warmen Bilder alle auf einer Seite, und der Raum wirkte dadurch schief, fast als würde er kippen.

Abstrakte Farbstudie Nr. 112 mit fließenden Farbverläufen
Farbstudie Nr. 112, Langzeitbelichtung

Für die Farbkontrolle nutzen wir einen kalibrierten Monitor und eine Graukarte, die bei jeder Serie am Anfang mitfotografiert wird. So lassen sich Abweichungen später zuverlässig nachvollziehen.

Abstrakte Farbstudie Nr. 113 mit fließenden Farbverläufen
Farbstudie Nr. 113, Langzeitbelichtung

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